Archiv für die ‘Pädagogik’ Kategorie

Entdecke das Delta in Dir!

Eine Erklärung der Langeweile auf Grund der Hirnforschung

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Langeweile ist entscheidend für die Entwicklung des Gehirns.
Erst so kann sich Kreativität überhaupt erst entwickeln. Und diese ermöglicht uns z. B. das Auffinden von eigenen Lösungswegen in schwierigen Situationen, eine beglückende Vielfalt im Leben und harmonische Beziehungen.
Mehr dazu siehe Link von myMONK.de

Wenn uns langweilig ist, belasten wir unser Hirn nicht mit der Ausführung zweckorientierter Aufgaben. Unser Werkzeug, wie unser Gehirn auch angesehen werden kann, ist dann frei, neue Aufgaben zu bewältigen. Es stellt uns seine noch unstrukturierte Hirnmasse zur Verfügung, damit wir – zwar unbewusst – neue, noch nie dagewesene Strukturen in sie einprägen können. Dann kann der Mensch  mit seinem Körper (Hirn inklusive) neue, in Zukunft nötige Taten begehen und die Erde in seinem Sinn umgestalten.

In der Schule braucht es nicht nur Zeiten, um zu lernen, sondern auch Langeweile, um kreative Ideen schöpfen zu können, um «zukunftstauglich» zu werden.

Langeweile und Entwicklung des Gehirn

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Was ist Langeweile überhaupt?

Schreiben Sie einen Kommentar dazu aus ihrer Perspektive.

Folgend ein paar Gedanken zu einer möglichen Definition.

Langeweile ist die Zeit, die zwischen zwei schöpferischen Phasen notwendig ist. Fehlt die Langeweile, kann nur Reproduktion des seit Jahrhunderten Bekannten folgen.
Es stellt sich die Frage, wohin wir wollen.
Leben Sie für Entwicklung oder für den Stillstand?

Dazu gibt es einen spannenden Artikel auf der Seite von myMonk

Das Wichtigste in Kürze

Langeweile ist entscheidend für die Entwicklung des Gehirns.
Erst so kann sich Kreativität überhaupt erst entwickeln. Und diese ermöglicht uns z. B. das Auffinden von eigenen Lösungswegen in schwierigen Situationen, eine beglückende Vielfalt im Leben und harmonische Beziehungen.

Mehr dazu unter folgendem Link

https://mymonk.de/langweilige-ferien/

 

Burnout: Die drei Stufen des Negativen

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Die Zahl der Burnout-Fälle nimmt weiter zu. Es wird sogar schon vom Burnout der Kinder gesprochen.

Stress, Druck, Verantwortung – viele Menschen sind dem alltäglichen und insbesondere beruflichen und immer häufiger dem schulischem Leben kaum mehr gewachsen. Die Folge: ein Burnout. Bei Schülern spricht man vielfach verharmlosend von Depressionen, Passivität und Blockaden. Die Zahl der Betroffenen steigt stetig an, die Diagnose ist heikel. Oft werden die Symptome mit jenen einer Depression verwechselt. Eine falsche Behandlung der jeweiligen Krankheit kann fatale Auswirkungen haben. Ein Burnout rechtzeitig zu erkennen, ist zudem nicht ganz einfach. «Die Folgen für die Gesundheit sind erst später sichtbar», erklärt Patrik Hunziker, Direktor des Instituts für Arbeitsmedizin (Ifa) der Romandie, «24Herures» [1]. «Eine Person kann jahrelang unter einer extremen Spannung leben, ohne dies zu realisieren. Irgendwann erhält sie plötzlich die Quittung dafür.»

Eine Diagnose war für Ärzte bisher besonders schwierig. Sie mussten sich auf die Aussagen stützen, welche die Patienten machten – oft nicht ganz wahrheitsgetreu und marginalisierend. Deshalb haben sich die Forscher des Ifa jetzt eine neue Technik unter die Lupe genommen, die in Österreich entwickelt worden ist. Dabei wird der Rhythmus der Herzfrequenz gemessen. Während 24 Stunden werden die Patienten so überwacht. Danach können die Entwickler bestimmen, ob Stress bereits ein Problem ist.

«Der Test erlaubt technisch zwischen Burnout und Depression zu unterscheiden. Im ersten Fall zeigen unsere Daten, dass der Patient seine vitale Energie buchstäblich ausgeschöpft hat.» [2]

Delta Pädagogik

In der Delta Pädagogik unterscheidet man unter 3 Stufen der Entwicklung zur Krankheit:

  1. Aufgabe der Lehrer: Verkleinern/heilen die seelische Probleme und Seelenautomatismen: Assoziationen nicht Gedanken, Emotionen nicht Gefühle, unwillkürliche Motorik nicht menschliche Bewegungen. Denken, Fühlen und Wollen sind aus dem Gleichgewicht geraten und führen zu Illusionen und Fehlhandlungen.
  2. Aufgabe der Lehrer: Verkleinern/heilen die Energieprobleme und zwanghaft werdende Automatismen wie Depressionen, denn die Schüler sind vielfach energielos, passiv und lethargisch.
  3. Aufgabe der Lehrer: Heilen nicht nur die Körperseele – den Energiekörper -, sondern auch den sichtbaren physischen Körper ergreifende Krankheiten wie schweres ADHS, Kinder-Burnout, Ticks und andere Phänomene. Auch Autismus, Zwangskrankheiten usw. können oft festgestellt werden.

Die Lehrpersonen gestalten die entsprechende Umgebung und lösen (lehrerzentriert) mit der Delta Methodik die Probleme. Die Schüler müssen sich helfen lassen wollen, sonst haben die Lehrer keinen Erfolg.

 

In der Delta Schule unterscheiden wir durch genaue Beobachtungen – auch ohne Herzfrequenzmessungen – in welcher Stufe der Entwicklung zur Krankheit ein Schüler steht. Die verschiedenen Lernumgebungen ermöglichen eine Besserung.

[1] Lundi 30 novembre 2015

[2] Siehe auch viele Artikel im Internet

Enorme Schwächen des Schulsystems

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Spielend lernen in der Delta Schule

Zwei Zeitungsartikel, die Ende März veröffentlicht wurden, zeigen die enormen Schwächen unseres Schulsystems auf. Hier Originalstellen aus den beiden Artikeln:

20min vom 22. 3. 15:

In Finnland ist der traditionelle Stundenplan passé: Anstelle von Fächern sollen bald nur noch Themengebiete unterrichtet werden – «Phänomene», wie es die Finnen nennen. Dadurch sollen Schüler bei dem, was sie lernen, einen Bezug zum echten Leben herstellen können. Die Frage «Wozu lerne ich das überhaupt?» erübrigt sich.

Mit dem neuen Unterrichtssystem will man die Schüler ausserdem besser auf das Berufsleben vorbereiten. «Das aktuelle Schulsystem ist veraltet», sagte Marjo Kyllönen, Helsinkis Schulmanagerin, dem britischen «Independent». Dadurch falle vielen Schülern der Einstieg ins Arbeitsleben schwer.

Finnland ist seit Jahren auf Platz eins der Pisa-Studie. Darum hat die Veränderung im finnischen Schulsystem Gewicht: Andere Länder haben bereits Interesse an dem neuen Modell angemeldet.

Etwa die Briten. «Schulen sollten Kinder nicht durch ‹Prüfungs-Fabriken› jagen», sagte Tristram Hunt von der sozialdemokratischen Labour Partei. Sie sollten lieber dafür sorgen, dass die Schüler Charakter und Ausdauer entwickelten.

Tagi vom 19. 3. 15:

Eine Langzeitstudie zeichnet ein kritisches Bild der Zürcher Sekundarschule: In der Mathematik lernen Jugendliche kaum dazu, soziale Nachteile werden verstärkt, und die Motivation rasselt in den Keller.

Wie gehen wir damit um?

In der Delta Schule in Zürich geht man den zeitgemässen Weg bereits. Die Schülerinnen und Schüler werden motiviert. Sie lernen gemäss ihren Fähigkeiten,  ihr Potenzial zu entfalten. Kurz einige Punkte zur Delta Schule:

  • Die mehrheitliche Abschaffung der Fächer bedingt auch in der Delta Schule eine Vernetzung des Denkens. Kein Thema ist verständlich ohne das Zusammenwirken der verschiedensten Fähigkeiten. Gruppenarbeiten sind ebenso wichtig für das Lernen wie die Einzelarbeit. Der Frontalunterricht hat seine bedeutende Rolle verloren. In den Zeugnissen am Semesterende werden die Kinder noch konventionell bewertet. Eine andere, bessere Form des Feedbacks ist in Entwicklung.
  • In der Delta Schule lernen wir am Morgen im Lernatelier und wählen Kurse zu verschiedensten Fächern am Nachmittag. Wir beobachten genau, denken über die Welt nach, pflegen unsere Gefühle und bewegen uns möglichst viel. So kann die Motivation immer grösser und die Schule ein Teil des Lebens werden. Wir arbeiten vor allem vernetzt und themenübergreifend.
  • Nicht eine Anpassung an egoistische Schülerwünsche und Wünsche der Wirtschaft sind nötig. Keine Faulheit, keine bequemen Modeerrscheinungen, “lässige” Fächer und eine Schule, die den Kindern im Negativen entgenkommt (Medienkonsum, Abschaffung der Leistung usw.) sind gefragt. Die Potenzialentfaltung, d. h. den Kern des Menschen ernst nehmen, steht im Mittelpunkt.
  • In den Projekten, in denen mit Handarbeit Objekte hergestellt werden, erlebt man die Bedeutung der vom Menschen erzeugten Werte und kann ihre Bedeutung besser einschätzen.
  • Die Natur kann eine gute Lehrmeisterin in vielen Belangen sein. Der Computer als Hilfe zum Lernen wird selbverständlich auch eingesetzt.
  • In Projekten wie “Herausforderung” lernt man über seine Grenzen zu gehen, ohne tollkühn zu werden, aber um den “verwöhnten” Rahmen zu verlassen.
  • Willensschulung ist das Wichtigste heute. Nur ein Schüler, der will, leistet etwas.
  • Die Lehrer und andere Erwachsene orientieren sich an der Delta Pädagogik, die eine spirituelle Pädagogik ist. Sie erleben die physische Welt als Teil der spirituellen Welt, die aus den verschiedensten Wesen und ihren Beziehungen besteht. Eine Bewusstseinsschulung und ein konkreter Massstab, die sich an den gesundmachenden Gesetzen und Massnahmen am Menschen zeigen, sind dazu die Voraussetzungen. Die Frage ist immer, wie man die Gesetze der Pädagogik mit dem konkreten Leben verbindet. Nicht eine graue Theorie, sondern Freude am Leben soll die Kinder ansprechen und motivieren.
  • Die Kunst als Unterrichtsmethode, nicht nur ein spezielles Kunstfach, um Küstler zu werden, soll die ganze Schule durchdringen und vernetzen. Unter anderem mit dem künstlerisch-rhythmische Teil bringt man Bewegung, rhythmische Gestaltung, gedankendurchdrungene Gefühle und genaue Wahrnehmung in die Schule. So wird die ganze Schule von Kunst durchdrungen, da man nur als “Künstler” wahrhaft menschlich ist und nicht schon in der Schule vor allem maschinell, nur zweckorientiert bleibt. Das Computerdenken macht den Menschen nur zu einer intelligenten Maschine.
  • Erlebnisse in der Delta Schule: Lernatelier am Morgen, Möglichkeit des Besuchs eines Kurses am Nachmittag (z. B. Exkursion von 1330-1600 in zürcher Museen, Arbeiten in der Werkstatt, Mensch und Umwelt im Lernatelier, Theater als kreativer Vorgang).

Weiterführende Diskussion und Information gibt es hier auf unserer Website.

Interessiert?

Ein individueller Schulbesuch ist nach Anmeldung mit Kennenlernen von Lehrpersonen und Schulleitung möglich. Wir freuen uns auf Sie!

Andere Möglichkeiten unsere Schule kennen zu lernen sind beispielsweise:

Links zu den beiden Artikeln

Was hat ein Obstbaumschneidekurs mit Pädagogik zu tun?

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Blühender Obstbaum

Weil ich nach Jahren meiner „Wald-und-Wiesen-Schneiderei“ unsere Obstbäume nun richtig schneiden will, besuchte ich am Samstag, 10.1.15, einen Obstbaumschneidekurs. Der Gärtnermeister Wyler hat mit grossem Engagement und Begeisterung das Schneiden von Obstbäumen erklärt. Ich nahm mit Erstaunen zur Kenntnis, dass er seine Bäume nach Grundsätzen erzieht, mit denen man auch die Schüler pädagogisch gut behandelt.

Seine wichtigsten Thesen kurz zusammengefasst:

  • Es gibt Dogmen, die schon seit über hundert Jahren angewendet werden, aber trotzdem falsch sind. Beispielsweise das Wegschneiden von Wassertrieben.
  • Beweglichkeit, keine blinde Befolgung starrer Strukturen und eigene Erfahrung sind die Lehrmeister bei Regeln, welche die Entwicklungsgesetze der Pflanze beachten.
  • Es gibt Gesetze bei der Entwicklung von Pflanzen, denen man mit grosser Erfahrung und stetiger Korrektur gerecht werden kann. Es ist also nicht «Geschmackssache» wie man Obstbäume durch Schneiden und Binden erzieht.
  • Allgemeine Ratschläge sind zwar richtig, aber zu ungenau, um mit ihnen einen bestimmten Baum gut zu erziehen. Nur bei individuellem Betrachten in natura kann man wirksame Ratschläge geben.
  • Durch genaues Beobachten des eigenen Baumes wird man zum Experten für den eigenen Baum. Die Technik (Fotos) kann eine Hilfe sein.
  • Durch stetige Beobachtung und Eingriffe erzieht man am besten. Im Februar und Juni entsprechend schneiden.
  • Langdauernde Freude an den blühenden Ästen durch Einstellen in eine Vase haben.
  • Die Erziehung der Obstbäume wird meistens falsch gemacht. Auch viele Gärtner üben ihr Handwerk nicht gut aus.

Bei einem Spaziergang bestätigte sich die letzte These. Die meisten jungen und auch alten Obstbäume waren nicht gut geschnitten und nicht entsprechend den Gesetzen des Pflanzenwachstums erzogen.

Als Pädagoge erlebte ich, dass alle Punkte, die der Gärtnermeister erwähnte, auch bei der Erziehung des Menschen wichtig sind. Nur ist der Mensch ein beseeltes Wesen, das noch zusätzlich einen geistigen, individuellen Kern besitzt. Dies muss bei der Erziehung auch noch berücksichtigt werden.

Die Erziehung bei Pflanzen, Tieren und Menschen

Die Obstbäume und alle Pflanzen sind Lebewesen und wachsen, indem die Gesetze des Lebens zur Geltung kommen. Ausserdem wirken auch die physikalischen Gesetze, die den leblosen Formen zugrunde liegen.

Tiere sind zusätzlich beseelt. Sie empfinden z. B. Freude und Schmerzen.

Der Mensch ist nicht nur ein lebendes Wesen, sondern auch ein seelisches und geistiges Wesen. Er hat auch noch einen individuellen Kern, der als Keim vorhanden ist.

Bei Pflanzen wir von Erziehung gesprochen, indem man mit Schneiden und Binden eingreift. Eine gute Beobachtung und viele Kenntnisse, d. h. eine lange Erfahrung, lassen uns gut erziehen.

Bei Tieren spricht man auch von Erziehung, meint aber die Dressur der Tiere. Mit rhythmisch wiederkehrenden Regeln (z. B. das Ritual des Fütterns), mit Konsequenz, die einen grossen Willenseinsatz verlangt, und viel Verständnis für Tiere erreicht man am meisten.

Menschen erzieht man zu Beginn am besten durch ein authentisches, gutes Vorbild, danach durch eine menschengemässe Pädagogik. Als Erwachsener geht die Erziehung nur als Selbsterziehung weiter. Wenn der Mensch nicht will, ist seine Erziehung schon bald abgeschlossen. Er handelt nach Vorgaben, die Andere in der Vergangenheit bewusst oder unbewusst bestimmt haben. Seine Entwicklung bleibt stehen. Eigentlich sollte man beim Menschen nicht von Erziehung sprechen, weil das Wort „Ziehen“ im Begriff steckt. Der Mensch sollte nicht nur gezogen werden, sondern ein Umfeld haben, in dem er sich entwickeln kann. In diesem Umfeld wird sein Kern altersgemäss angesprochen.

Es wird die Basis gelegt, um eine lebenslange Selbstentwicklung möglich zu machen.

Die Schule

Die Schule sollte ein Ort werden, wo der Mensch nicht negativ geprägt wird, wie es heute meistens ohne bösen Willen geschieht. In der Schule sollte die Potenzialentwicklung jedes Menschen gezielt und mit Bewusstsein gefördert werden. Dazu müssen sich die Lehrer permanent entwickeln wollen und eine Schule wählen können, die dies möglich macht.

Erst dann sind die Voraussetzungen zur Potenzialentwicklung der Schüler gegeben.


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