Weshalb Freude in der Schule nötig ist

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Die Abstimmung über ein bedingungsloses Grundeinkommen wurde abgelehnt. Nur die Kreise 4 und 5 in Zürich und einige Quartiere in Genf nahmen die Initiative an.

Positiv gesagt, nahmen in Zürich einige Zehntausend und in der Schweiz jeder fünfte Bürger die Initiative an. In der Europäischen Union sind über 50% dafür. Sie können aber nicht demokratisch mitbestimmen.

Mit dem bedingungslosem Grundeinkommen wäre der Weg einer menschengemässen Schulung der Kinder für alle gangbar geworden. Da die Initiative abgelehnt wurde, aber viele Menschen der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens zustimmten, müssen andere Wege zur Verwirklichung einer Schulung mit Potenzialentfaltung der Kinder gefunden werden. Potenzialentfaltung heisst, dass die mögliche Freiheit der Kinder ernstgenommen wird und die Kinder dabei in Liebe von Lehrern und Eltern unterstützt werden. Freiheit und Liebe können an keine Bedingungen geknüpft sein, auch nicht an ein Schulgeld, das von vielen Eltern nicht aufgebracht werden kann.

Das Wichtigste der Schule kann in ganz einfachen Worten ausgedrückt werden:

Gehen die Kinder gerne in die Schule? Fühlen sie sich wahr- und ernstgenommen? Lernen sie gerne?

Eigentlich wird nun nicht nach kurz aufflackernden Emotionen, sondern nach konstanten tiefen Gefühlen gefragt. Diese Gefühle können auch gedanklich erkannt werden.  Es kann nach der Kraft, die z. B. hinter der Freude steckt, gefragt werden. Dem Schüler müssen diese Zusammenhänge noch nicht klar sein. Wesentlich ist bei ihnen nur, dass sie die oben aufgezählten Fragen mit einem Ja beantworten könnten.

Mit Freude lernen heisst: Der Mensch ergreift die Materie  des Stoffs individuell und ist begeistert.

Er durchdringt die Materie seines Körpers mit wirklichkeitsgemässen Gedanken und persönlicher Wärme und Gefühl. Zudem ist er auch engagiert, indem er sich willentlich mit der Materie verbindet und lernen will.
Die Sprache kennt noch viele Umschreibungen des freudigen Tuns: Der Schüler hat den Funken überspringen lassen; er brennt, etwas zu tun; er hat loderndes Interesse; es wird seine Freude an seinem Interesse, an seinen blitzenden Augen, an seinem Engagement usw. gesehen; er ist voll motiviert; er macht etwas mit Liebe, mit Wärme, aus ganzem Herzen; er ist ganz dabei; er ist begeistert etc.

Es werden fast immer Ausdrücke mit Feuer, Herz, Geist gebraucht, um die Freude auszudrücken.

Die Lehrer schaffen mit dem Gefühl der Freude und Liebe eine Lernmgebung, in der ein freiheitlicher Wind weht. Sie handeln verantwortlich und denken an die anderen Menschen und das Wohl der ganzen Erde.
Es wird auch von brennendem Interesse gesprochen, wenn der Mensch sich  mit etwas tief verbinden will. Ein altes Bild wird in der Bibel mit den Pfingstflammen auf den Köpfen gemalt. Sie weisen auf das Wirken des Geistes hin. Nicht zufällig wird gesagt, jemand sei begeistert.

Denn der Mensch ist nicht nur ein Naturwesen, das z. B. von seinen Hormonen abhängig ist, sondern auch ein ewiges, individuelles Geist- oder Ichwesen, das sich seine Ziele selber gibt.

Es kann deshalb niemandem befohlen werden, Freude als Gefühl zu empfinden, weil dies nur mit innerer Motivation möglich ist.
Tiefe Freude, immerwährendes Glück und Zufriedenheit können niemandem diktiert werden. Der Mensch ist an ihrem Entstehen mitbeteiligt. Er wird nicht zwischen „Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt“ hin und hergerissen. Auch wenn die äusseren Umstände für ihn schlecht sind, kann er innerlich von Freude, Glück und Zufriedenheit erfüllt sein. Diese Gefühle kommen ja von seiner echten Ich-Persönlichkeit von innen, nicht von seinem Ego von aussen.

Um die Kraft der echten Freude zu erfahren, muss der Mensch innerlich aktiv sein.

Er muss dadurch immer mehr mit seinem ewigen Individuum in der Welt wirken. Er kann der Welt seinen individuellen Stempel aufdrücken. Dies macht er aber nur poitiv, wenn die anderen durch seine Taten nicht behindert werden. Denn er handelt in Freiheit. Die Motivation für seine Handlungen muss von ihm selbst kommen. Er ist dann intrinsisch motiviert.

Die Freude ist die Kraft des Individuums, die ans Tageslicht kommt.

Die Freude ist das Gefühl, das nur mit dem sehr feinen Filter des Individualkörpers das Ich verschleiert oder abdämpft. Es kommt die ewige Individualität fast ungefiltert zum Vorschein.

Die Individualität sollte sich auf der Erde verwirklichen und die Erde nachhaltig gepflegt werden.

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